How can you say that it\'s too late, too save us now?

Das bin ich und das ist meine Geschichte

(Anmerkung: Die Geschichte ist länger ausgefallen, als ich es beabsichtigt hatte, will niemanden langweilen, aber vlt musste ich auch einfach selbst mal einen Überblick bekommen und alles loswerden...)

Wie und wann alles anfing weiss ich nicht. Als die Pubertät halt anfing denke ich, machte ich mir immer mehr Gedanken über Aussehen (is ja klar, man will sich und v.a. den immer interessanter werdenden männlichen Klassenkameraden natürlich gefallen).

War schon immer ein beliebtes Mädchen mit vielen Freunden und werde in allem untrstützt von ihnen und von meiner Familie.

Ich weiss das ich oft bewundert und beneidet wurde, nahm das aber alles nicht ernst und glaubte nichts, nur bei den Personen die mir wirklich ganz wichtig sind und denen ich Vertraue...

Mein Selbstvertrauen war einfach nicht groß genug um jemals irgendetwas zu glauben, immer zweifelte ich an mir, immer kritisierte ich mich, immer machte ich mich fertig.

Was vielleicht auch ganz gut so ist, da ich wirklich kein arroganter Mensch sein will, Oberflächlischkeit hasse und am meisten aber: Angeber.

Ich gab mein bestes nie so rüber zu kommen und ich hoffe, dass ich hier nicht falsch rüber komme?!

Naja meine Figur spielte natürlich beim Thema Selbstvertauen auch eine große Rolle, denn auch, wenn ich damals öfter Model-Anfragen bekommen hatte, war ich mir immer zu unsicher und verstand nicht, das sie nicht sehen konnten, dass ich zu fett für sowas bin (zu klein auch um darin Karriere zu machen, wobei ich eh nie an sowas gedacht hab, hab da ga keinen Bock drauf...)

Das ist eines meiner vielen Problemen: mein Selbstvertrauen.

Ich muss zugeben, es hat sich mit dem Alter verbessert!

Das ist auch ein Grund warum nicht mehr bei meinem alten Blog weiterschreibe: Ich denke ich habe die kindliche, zickige Haupt-Phase der Pubertät überwunden und wenn ich mir jetz die Kacke durchlese die ich da geschrieben hab, könnt ich nur lachen... dieses ganze pro ana-zeug und was ich fürn Mist gebaut hab, nur um noch mehr abzunehmen.

Ich war dieses typische perfekte Mädchen: dünn, einigermaßen hübsch, gut in der Schule, beliebt, etc.

Um auch ja so zu bleiben (da ich schon merkte, dass die Storchenbeine irgendwann halt auch etwas stemmiger werden in den Jahren) tat ich alles:

Essig trinken, exzessiven Sport, AFM, jede einzelne Kalorie zählen, Essen abwiegen, 3x tägl. wiegen, 500 Sit-ups/Tag,...

Das Problem bei der Sache ich nahm einfach nicht besonders ab, aber es war trotzdem so ein Zwang-Gefühl da.

Zum Beispiel musste ich mich einfach mindestens 1x tägl. wiegen um die Kontrolle zu haben und wenigstens zu wissen was der Stand der Dinge so is...

Das ging über mehrere Jahre, aber da ich nun mal eine Heranwachsende war, nahm ich einfach zu, was ja normal ist.

Irgendwann hatte ich nicht mehr den Körper einer 14jährigen, aber dennoch war ich sehr schlank dank meines Stoffwechsels und durch meine sportliche Statur sah ich eh nie dürr und mager aus, sondern enfach krass sportlich.

Ich fand mich damit ab. War glücklich. Die schöne Zeit meines Lebens hatte ich nun endlich auch ohne Wiege-Zwang & Co.

Dann kam die Wendung: Innerhalb von 8 Monaten nahm ich 25kg zu!!!

Die Gründe will ich jetzt nicht genau erzählen, ist auch nicht weiter wichtig, Fakt ist, dass ich jetzt mit diesen 25kg kämpfe, kann man sich ja Vorstellen.

Schwabbel. Dehnungs-Streifen. Hüftspeck. Fett. Doppelkinn. Ekel. Hässlich. Scham

---> FRESSEN ist die Lösung

So ging es mit jedem Kilo das mehr dazu kam, immer mehr fressen aus Frust.

Das Problem war einfach auch, dass ich es gar nicht so schnell bemerken konnte, die 25kg waren so schnell angefuttert.

Hatte mich in der Zeit auch gar nicht gewogen und war natürlich schockiert als ich dann nach einiger Zeit wieder auf der Waage stand...

Hätte nie mit so viel gerechnet, natürlich hab ich gemerkt, dass mir meine Klamotten nicht mehr passen, aber....so VIEL?!!!

Nun ja und da sind wir heute auch noch, doch hoffentlich nicht mehr lange.

Ich habe mir diesen Blog erstellt, da ich weiss, was Freunde hier bedeuten und wie sie mir helfen, wie sie mich verstehen und wissen, dass dünn sein eben schon viel bedeutet und es Lügen sind, wenn jemand sagt, dass man auch als Dicke glücklich sein kann.

Aus eigener Erfahrung kann ich es nun bestätigen (hätte nie gedacht, dass ich das einmal selbst könnte^^):

Dicke sind NICHT glücklich.

(höchstens neidisch)

Hoffe, dass ich bald wieder meine frühere Perfektion erreichen werde.

Meine Träume erfüllen sich erst dann, wenn ich endlich wieder Spass am Leben habe, jetzt ist es ein täglicher Kampf aus dem Bett zu kommen, vor Scham sich der Welt zu zeigen...

Hier noch ein paar Daten:

Name: laCoco

Geburtstag: 19.07.92

Größe: 175cm

Augenfarbe: braun

Haare: oben braun bis hellblond (Locken)

Figur: sportlicher Typ (momentan die Schwabbel-Variante davon^^)

Wohnort: München

Geschwister: 2jüngere Schwestern

Vereine:  Tennis, Tanzschule, Volleyball-Gruppe

Träume: Rucksackreise, Hippie-Leben, Abi mit 1,... Durchschnitt, schlank sein, keine Pickel mehr haben, groß Liebe finden, Kunstakademi, erfolgreich sein, es allen beweisen...

Höchstgewicht: 75kg

Tiefstgewicht: 49kg

Wunschgewicht: 50kg

Hobbies: Sport (laufen, schwimmen, Volleyball, Tennis, Tanzen), kreativ sein (malen, zeichnen, Skulpturen, GraphicDesign), lesen, Tiere, clubbing, Freunde treffen, reisen (Mexiko, Indien, ecuador ich komme^^), Musik hören/machen (Klavier+Gitarre), telefonieren,..... das übliche halt dann noch

Musik: Eddie Vedder, Pearl Jam, Mando Diao, The Kooks, Stress, Nirvana, Red Hot Chilli Pepers, Chopin, Beethoven, Eminem, Patti Smit, The Velvet Underground, REM, Bebe, Oasis, Coldplay,U2, Dido, Nephew,...

(wahrscheinlich hab ich jetzt die wichtigsten vergessen^^)

 

Diese Bilder sprechen mich irgendwie besonders an, teilweise erinnern sie mich an früher... Sie sollen mir eine Haupt-Thinspiration sein

 

20.10.09 22:38
 


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