How can you say that it\'s too late, too save us now?

Buchliste (Thema Magersucht, Bulemie,...)

Diese Liste habe ich gefunden und zugleich auch einige der Bücher mit denen es auch bei mir angefangen hat.

Wie verrückt hab ich sie gelesen und habe mich in der Hauptperson wiedererkannt.

Ich finde diese Bücher können einerseits dazu führen, dass man sich immer mehr reinsteigert, aber sie können einem auch endlich die Augen öffnen, da es meist biographische Geschichten sind, also auf Wahrheiten beruhen und wenn man mit der richtigen Einstellung ran geht können sie einem helfen sich selbst zu akzeptieren und mit der Krankheit klar kommen...

lg laCoco

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Hunger nach weniger von Jessica Antonis

Es beginnt ganz harmlos: Die 14-jährige Anne weiß mal wieder nicht, was sie anziehen soll. In jedem Rock sieht sie dick aus. Ganz anders ihre Freundin Amaryllis -- der steht einfach alles blendend. Anne sei eben etwas mollig, meint Amaryllis. Und genau das will Anne jetzt ändern: mit einer kleinen Diät. Wenn sie erst einmal die 53 Kilo erreicht hat, wird sich ihr Leben ändern, wird sie endlich wunderschön und beliebt sein. Doch kaum hat sie ihr Gewichtsziel erreicht, peilt sie die 47 Kilo an, dann 40 Kilo. Und noch immer fühlt Anne sich fett und hässlich. Tag und Nacht kreisen ihre Gedanken nur um Sahnetorten, Pizzastücke und die grausamen Zahlen auf der Waage. Essen ist ihr Feind geworden, und der Hunger nach weniger wird mit jedem Tag größer.

Völlig schwerelos von Marliese Arnold

Miriam findet sich zu dick. Bis zur Klassenfahrt will sie unbedingt acht Kilo weniger wiegen. Sie isst kontrolliert und treibt Sport. Schnell hat sie sechs Kilo abgenommen. Trotzdem fühlt sie sich immer noch nicht wohl. Und auf einmal kann sie nicht mehr damit aufhören, nichts zu essen ... 

Luft zum Frühstück von Jana Frey 

Serafina wiegt 64 Kilo. Sie fühlt sich dick und unglücklich. Wie gerne wäre sie so schön schlank wie ihre Freundin Ernestine oder ihre Schwester Maria. Immer übermächtiger wird dieser Wunsch in ihr, und eines Tages hört sie auf zu essen. Serafina hungert und hungert. Bis fast nichts mehr von ihr übrig ist.

 

Alice im Hungerland von Marya Hornbacher

Wer wirklich verstehen will, was hinter anorektischem und bulimischem Verhalten steckt, wer keine weinerliche Krankheitsgeschichte, aber auch kein Buch über eine glückliche Heilung lesen, sondern die realistische und eindringliche Sichtweise einer Betroffenen kennenlernen möchte, der wird von Marya Hornbachers Autobiographie begeistert sein.

Essen? Nein, danke! von Maureen Stewart, Tilman Kleinau 

Rebecca hat nur ein Ziel: abnehmen. Sie ist süchtig nach dem Gefühl wieder ein Kilo weniger zu haben. Sie erhungert sich "super Ergebnisse". Doch eines Tages kippt sie um und landet mit nur 35 kg im Krankenhaus. Langsam beginnt der Prozess einer schmerzlichen Heilung. 

Majas Macht von Heidi Hassenmüller

Ein Apfel hat 52 Kalorien. Und da soll noch jemand sagen, Äpfel seien gesund. Früher hat Maja manchmal drei Stück hintereinander gegessen. Aber damit ist jetzt Schluss - 500 Kalorien nimmt sie maximal pro Tag zu sich und da muss sie auf jede einzelne achten. Maja war schon immer etwas Besonderes und das möchte sie auch bleiben - schlank, zart, einfach perfekt. Bislang war das auch ganz einfach: Sie lernte und bekam gute Zensuren. Sie half im Haushalt und wurde gelobt. Sie aß - und blieb trotzdem schlank. Aber nun verändern Hormone ihren Körper, sicher bekommt sie einen dicken Busen und einen fetten Po. Widerlich - und so gar nicht besonders, sondern ganz gewöhnlich.

Also beschließt Maja, ihren Körper zu kontrollieren, so wie sie bislang alles kontrollieren konnte. Heidi Hassenmüller zeigt in ihrem hervorragend recherchierten sensiblen Roman, dass Majas Magersucht nur ganz wenig mit Essen zu tun hat und ganz viel mit Selbstvertrauen und Leistungsdenken. Und sie zeigt, wie Maja sich langsam aus dem Teufelskreis befreit – bis sie wieder drei Äpfel hintereinander isst. Und noch viel mehr.

Nie mehr Keks und Schokolade von Susanne Fülscher 

Mit 13 hat das Leben seine Tücken. Weibliche Formen - wie grauenhaft! Ninas Vorbilder sehen ganz anders aus: gertenschlank wie die Hauptdarstellerin ihrer Lieblingsserie, grazil wie die Schwester, eine begabte Tänzerin. Was nützen da schon die tollen Noten in der Schule, wenn man sich fühlt wie ein trampeliger Elefant im Porzellanladen! Wie schön muss das Leben erst sein, wenn man dünn ist! Nina steuert in ihrer Pubertät auf einen neuen Lebensabschnitt zu, einen Abschnitt ohne Keks und Schokolade 

Bitterschokolade vom Mirjam Pressler

Die 15-jährige Eva ist dick und fühlt sich deshalb einsam und von allen ungeliebt. Ihren Kummer darüber frisst sie in sich hinein. Was der Michel nur an ihr finden mag? Eva ist zum ersten Mal richtig verliebt und erlebt mit Michel ein paar schöne Wochen. Und ganz allmählich begreift sie, dass es nicht der Speck ist, der sie von den anderen trennt, und sie beginnt, sich selbst zu akzeptieren.

Dann bin ich eben weg von Christine Feher 

Authentische Geschichte, die Mut macht, dem Schlankheitswahn zu trotzen.
Obwohl Sina nicht dick ist, passt sie in die geile Jeans von Melli nicht rein. Als sie eines Tages die Butter aus dem üppig belegten Käsebrot ihrer Mutter hervor quellen sieht, überkommt sie der Totalekel. So dick und frustriert will sie nicht werden! Sina beginnt eine Diät. Bald passt sie in die Jeans – und endlich beachtet sie auch ihr heimlicher Schwarm Fabio. Doch irgendwann kann Sina nicht mehr aufhören mit dem Kalorienzählen. Als die anderen merken, was mit ihr los ist, ist sie schon viel zu dünn.

 Walross auf Spitzenschuhen von Annette Schlipper

Die 15jährige Britta ist unsicher und ängstlich. Diverse Allergien machen ihr das Leben schwer. Von den Lehrern fühlt sie sich unverstanden, von ihrem Bruder nicht ernst genommen, von ihren Eltern vernachlässigt. Ihre Freundinnen beneidet sie um ihr selbstbewusstes, forsches Auftreten, um ihre zwanglose, unkomplizierte Art im Umgang mit Jungen. Sie dagegen weiß nicht, wie sie sich verhalten soll, als Mark-Philipp sich auf einmal für sie zu interessieren schein. Oder ist er nur auf ihre "dicken Titten" scharf?
Brittas heile Kinderwelt gerät vollends aus den Fugen, als sie eines Tages einen orangeroten Lippenstift im Auto ihrer Eltern findet. Fortan ist sie überzeugt, dass ihr Paps ein außereheliches Verhältnis hat. Und es gibt keinen, dem sie ihr orangerotes Geheimnis anvertrauen kann.
Britta reagiert mit Rückzug. Aber dann entdeckt sie ein Mittel, wie sie wenigstens über eines der vielen unkontrollierbaren Dinge in ihrem Leben die Kontrolle zurückerobern kann: Sie fängt an zu hungern. Der tägliche Kampf gegen den Hunger, gegen die heimtückischen Kalorien lässt keinen Platz mehr für traurige Gedanken.

 So hungry von Gerda van Erkel

"Ich will schon hübsch sein. Und auch wenn ich jetzt dünn bin: Sie behaupten sogar, ich hätte Magersucht. Es wirkt nicht. Die Jungs übersehen mich immer noch. Es sei denn, sie wollen mich piesacken wie Dominik, mein Stiefbruder. Jasper nicht, das stimmt. Er wünschte, er hätte eine Schwester wie mich, sagt er immer. Eine Schwester."
Evelin will attraktiv sein. Aber das ist nicht der einzige Grund, weshalb sie hungert. Sie will, dass ihr bester Freund Jasper sie liebt. Sie will ihren Vater bestrafen, weil er nach dem Tod ihrer Mutter wieder geheiratet hat. Sie fastet immer weiter, ritzt sich die Arme. In einer betreuten Wohngruppe freundet sie sich mit dem sensiblen Jens an. Doch auch er kann sie nicht halten: Evelin läuft weg und wird Wochen später aufgegriffen. In einer Therapie lernt sie, sich selbst anzunehmen, und kann schließlich auch ihrem Vater und Jens ein paar behutsame Schritte entgegenkommen.

 Tasten auf dünnem Eis. Roman. von Karin Linsi

Mara, eine Frau von dreissig Jahren, kam mit sich nicht mehr zurecht, unüberwindliche Ängste vor jedem Auftritt liessen sie die viel versprechend begonnene Laufbahn einer Pianistin wieder aufgeben. Der Freund, Musiker wie sie, hat sie verlassen. Angst, Depression und Magersucht blieben und die Unfähigkeit zu Kontakten mit anderen Menschen: Sie beschloss, sich aus diesem Dasein hinauszuhungern. In der Klinik Dornhof soll sie zurückfinden, wo die Essgestörten unter strenger Kontrolle stehen. In der Gruppentherapie erfährt sie, was es heisst, sich auszusetzen, und findet nur allmählich wieder zu einem Selbstbewusstsein. Karin Linsi, 1967 in Basel geboren, lebt heute in Luzern und schildert in ihrem ersten Roman den Klinikalltag aus gleichzeitig beteiligter wie distanzierter Perspektive, sie lässt ihre Erzählerin Tagebuchsequenzen einfügen und gibt ein lebensnahes Bild, das vor allem die Gegenwart ins Auge fasst, Vorgeschichte und Zukunftsaussichten aber weit gehend ausblendet. Umso eindringlicher ist der Klinikalltag gezeigt.

 Der Kilokrampf von Sabine Herold

Evas Gedanken kreisen den ganzen Tag nur um ESSEN bzw.NICHT ESSEN.Ihr Gewicht bestimmt ihre Stimmung und ihren Tagesablauf.
Doch irgendwann erkennt Eva,dass sie ihre totalle Kontrolle nicht mehr im Griff hat.Ihr Leben wird für sie eine Qual und sie erkennt durch einen Zufall,dass sie krank "magersüchtig" ist.Sie holt sich Hilfe und ein langer,neuer und sehr harter Weg liegt vor ihr...
"Der Kilokrampf" trifft die Gedanken,Ängste und Gefühle der Magersucht auf den Punkt genau.Er beweist,dass der selbstzerstörerische Weg dieser Menschen,ein harter Kampf mit sich selbst ist und wie schnell man im Netz dieser Krankheit gefangen ist.Dieses'Buch beweist aber auch,dass man dieses Netz durchtrennen kann,auch wenn ein langer und sehr harter Weg vor jemanden liegt,manche Wege können nämlich auch neue Toren der Welt öffnen,die man nicht sehen konnte oder wollte!!

Heißhunger! von Sandra Litty 

Wer Magersucht verstehen will, muß das erste Buch lesen
Das Buch: Heißhunger ist die Fortsetzung des Buches: Jeder Biss eine Niederlage. Hier schreibe ich Tagebuch über die Hölle der Magersucht. Dies habe ich veröffentlicht, um aussenstehenden Personen Einblick in meine verdrehte Gedankenwelt zu geben, damit sie die Krankheit, welche ich mit der Alkoholsucht gut vergleichen kann besser verstehen. Heihunger ist die Beschreibung meines Weges aus der Sucht. Ich bin überzeugte Christin und habe eine enge, persönliche Beziehung zu Gott, deshalb habe ich auch die gedanklichen Gespräche aufgeschrieben.

Raus damit! von Dolores Schmidinger 

Roter Faden ist die persönliche Geschichte der Autorin als Bulimiekranke: Ihre Beziehung zu den Eltern, ihre Freundinnen, sie selbst als Schauspielerin und stets gegenwärtig, das schlanke Schönheitsideal, Diäten und Appetitzügler, Jahre der Selbstzerstörung und letztendlich ihre Befreiung durch Therapie, denn ohne Hilfe wird man diese Krankheit nicht los. Deshalb endet das Buch mit einer ausführlichen Information über die verschiedenen Therapiemöglichkeiten und einer Liste der Anlaufstellen für Eßgestörte.

Ich hab dir nie einen Rosengarten versprochen von Hannah Green

Ich hab dir nie einen Rosengarten versprochen. Bericht einer Heilung.

Die Flucht vor der Realität, vor Krankheit und familiärer Isolation endet für die sechzehnjährige Deborah in der geschlossenen Abteilung einer Psychiatrie. Befund: Schizophrenie. Unter dem Pseudonym Hannah Green schildert die Autorin in diesem ermutigenden autobiographischen Roman den mühsamen Kampf des Mädchens um ihre Heilung. Sie gewährt einen Blick in die Alptraumwelt psychotischen Fühlens, in die fragmentarischen Beziehungen, aber auch in die Solidarität unter den Kranken. Sicher wägt sie die Argumente für ein Leben in unserer unvollkommenen Realität ab gegen die Argumente für einen Rückzug in die Sicherheit der Krankheit. Die Heilung schließlich ist überzeugend. Mit ihr wird die Krankheit nicht zu einem Stück abgelehnter Vergangenheit, sondern nachträglich akzeptierter persönlicher Geschichte. Deborah ist gesund, als sie wieder bereit ist, den Herausforderungen der Realität standzuhalten.

 Durchgeknallt, Seelensprung. Ein Leben in zwei Welten von Susanna Kaysen
Durchgeknallt, Seelensprung. Ein Leben in zwei Welten.

Susanna Kaysen hatte Pech: auf Grund eines psychologischen Gutachtens wird sie in eine psychatrische Klinik eingewiesen - mit einer Störung, deren Symptome so vage sind, das sie sich bei fast jedem jungen Mädchen nachweisen ließen. In der Klinik verliert sie sich mit drei anderen jungen Frauen in einer imaginären Welt. Erst mit Hilfe der leitenden Psychologin und einer handfesten Krankenschwester findet sie zurück in die Wirklichkeit. Nach zwei Jahren Anstalt kann sie ihr Leben neu beginnen. Ein faszinierender Film über den schmalen Grad zwischen Einschränkung und Freiheit, Freundschaft und Betrug, Normalität und Wahnsinn.

Wir Kinder vom Bahnhof Zoo von Christiane F

Wir Kinder vom Bahnhof Zoo.

Mit zwölf kam Christiane F. in einem evangelischen Jugendheim zum Haschisch, mit dreizehn in einer Diskothek zum Heroin. Sie wurde süchtig, ging vormittags zur Schule und nachmittags mit ihren ebenfalls heroinabhängigen Freunden auf den Kinderstrich am Bahnhof Zoo.
Christiane F. berichtet mit minuziösem Erinnerungsvermögen und rückhaltloser Offenheit über die Schicksale von Kindern, die von der Öffentlichkeit erst als Drogentote zur Kenntnis genommen werden.
Das Buch, das in den 70er Jahren Deutschland erschütterte.

21.10.09 00:24
 


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